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Herzlich Willkommen
In dem Landstrich am Rhein, in dem schon vor rund 2000 Jahren die Römer ihre heiligen Tempelbezirke hatten, später dann die Nibelungenburg stand und im Anschluss mehr als 50 Kaiser, Könige und Bischhöfe Reichstage abhielten gedeihen unsere Reben.

Für die Weibautradition in Rheinhessen spielte das Klima schon immer eine entscheidende Rolle. Der milde Einfluss dieser Region wechselt ab mit Stürmen, Hagel und Spätfrösten. In diesem Klima reifen die Trauben langsam heran.

Der sandige Löss-Lehmboden, in den die Wurzeln der Weinrebe eingebettet sind speichert Sonnenwärme und Feuchtigkeit. So übt er eine regulierende Wirkung aus. Aber erst durch die gezielte Rebenerziehung im Weinberg wurde das Wunder des Weinbaus möglich. Die hier kultivierten Rebsorten spiegeln die einzigartigen Wachstumsbedingungen von Riesling bis Chardonnay und von Portugieser bis Merlot wieder.
Unsere herausragenden Weine sind das Ergebnis einer perfekten Verbindung zwischen Boden und Klima.

Die Familie Kaltenthaler kam im 16. Jahrhundert in diese Region und ist traditionell mit dem Weinbau verbunden.

Ich lade Sie ein, ein wenig vom Geheimnis der Entstehung eines außergewöhnlichen Weines aus unserem Hause zu entdecken, und hoffe, dass Sie mit jedem Schluck Kaltenthalerwein die Sorgfalt spüren, die wir auf seine Herstellung verwenden.

Ein Bericht von der mannigfaltigen Arbeit eines Jahres.

Die Weinbereitung beginnt im Weinberg.
Nach der Lese und bis in den April hinein werden die Weinstöcke geschnitten. Ab März werden die belassenen Ruten am Drahtrahmen des Weinbergs angebunden.
Im April öffnen sich die Knospen, die jungen Triebe sprießen aus. Später Frost im Mai kann sie vernichten. Dann bringen die Weinstöcke, neue, spätere Triebe, ohne Fruchtansatz zum Vorschein.
Von Mai bis Juni werden die überschüssigen Knospen entfernt, so dass nur die verheißungsvollsten Triebe übrig bleiben.
Im Juni beginnt die Rebblüte und erfüllt die Weinberge mit wohlriechendem Duft. Den ganzen Sommer hindurch lichten wir die Reben aus. Triebe werden gestutzt, damit die Sonne hindurch dringen kann. Im August beginnt die Zeit des Reifens, die Beeren nehmen Farbe an und füllen sich mit süßem Saft. Von September bis Oktober ernten wir. Das Pressen der weißen Trauben ist eine sanfte, langsame Prozedur, die sicherstellt, dass nur der beste Saft und seine Aromen extrahiert werden. Rotweintrauben vergären zuerst und werden nach der Gärung gekeltert.

Nun verlagert sich das Zentrum des Geschehens von dem Kelterhaus in den Gärkeller. Die Weißweinmoste aus der Pressung werden hier vor der Gärung in den Gärbehältern sorgfältig geklärt. Im gekühlten Gärstadium erhalten unsere Weißweine ihre Frische, ihre Geschmeidigkeit und ihren abgerundeten Charakter. Der körperreiche Rotwein reift in dieser Zeit und beginnt im kleinen Holzfass eine zweite malolaktische Gärung. Von November an beginnen wir önologisch die stillen Weine aus dem Gärkeller zu verkosten und zu klassifizieren. Die Entscheidung fällt.
Trockene, halbtrockene bis zu edelsüße Weincharakter werden festgelegt. Die Weichen sind gestellt: Wein, Sekt, Secco, Destillatgrundwein und Essiggrundwein ist festgelegt.
Das Kunstwerk wird vollendet.

Die Weine werden Anfang Februar bis März gefüllt. Auch der Sekt wird in Flaschen gefüllt und waagrecht gelagert. Der Barriquewein reift eins, zwei, oder gar drei Jahre im Fass bis zur Flaschenfüllung. Die Zeit vollendet die geschaffene Harmonie.
Im März, wenn die meisten reifen Weine auf Flaschen gefüllt sind beginnt die Flaschenreife bis in den späten Sommer.
Ein weiniger Duft erfüllt unseren Verkaufsraum und unser Rotweinforum im Oktober lässt viele Weinkundigen in unser Haus strömen.

Erleben Sie ein Kunstwerk der Natur bei einem Glas Kaltenthaler Wein.

 

Wenn die Natur zum Kunstwerk wird...